Messungen über Bodenfeuchtigkeit vom Dürremonitor Dresden

Über den Winter 2019/2020 sind erneut etliche Bäume vertrocknet. Neben Nadelbäumen waren besonders deutlich Birken und Walnüsse betroffen. Doch dieses Jahr hat es fühl- und messbar mehr geregnet, als im Vorjahr. Hierzu ist die Internetseite Wetterkontor empfehlenswert, die Vergleiche zu vergangen Monate und Jahrzehnten anzeigen. Die gewünschte Stadt wird ausgewählt und darzustellenden Zeiträume.

Der Dürremonitor des Helmholtzinstitutes aus Dresden stellt die Entwicklungen der Bodenfeuchtigkeit dar, welche aus dem Niederschlag resultiert, graphisch und in Farben dar. Die Legende zeigt die Sättigung des Bodens.

Die Unterteilung erfolgt in drei Tiefen – ca. 1,80 m, zwischen 1,80 – ,025 m und die oberen 0,25 m. Deutlich erkennbar ist, dass die rechte Übersicht der „oberen 25 cm Boden“ einen feuchten Boden anzeigt. Dies kann über den Zustand in der Tiefe täuschen, da nur die Oberfläche durchfeuchtet werden konnte. Erst bei einer Sättigung und damit kräftig blauen Farbe dringt das „überschüssige“ Wasser in die nächsten Schichten ein. Fehlender Niederschlag in den letzten beiden Jahren, wie auch ausbleibender Schnee, zeigen jedoch eine extreme Dürre in den Erdschichten, die hier bis 1,80 m Tiefe erfaßt werden.

Daher unser Aufruf, der weiterhin gilt: Bitte Bäume gießen! Vor allem jüngere Bäume mit geringerem Wurzelvolumen profitieren davon, da sie Wasser nicht aus den tieferen Schichten holen (können). Jungbäume sollten gewässert werden, auch wenn es regnet. Empfehlungen zum Gießen finden Sie im Artikel Baumpflege durchs Jahr.

Screenshot Streuobst-App

Digitale Karte

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Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie und geben Ihnen wertvolle Hinweise für Ihren Baumbestand!