Herzlich Willkommen
beim Streuobstnetzwerk Ostthüringen!

Winterwunderland

Wir wünschen allen Lesern einen schönen Winter, viel Niederschlag und Freude an unseren Streuobstbeständen!

Fortgeschrittener Rindenbrand

Borkenkäfer und Schwarzpilz

Nun im Frühjahr sind die Schäden sichtbar: Auffallend schwarze Stellen und ausgefranste Rinde. In den letzten Jahren wüten Obstbaumsplintkäfer und Rindenbrand. Annähernd jede Anlage ist betroffen. Weitere Infos gibt’s hier.


Planung – Pflege – Fördergelder – Krankheiten, Schädlinge – Sortenerhalt und Veredlung – Ernte – Verarbeitung

vielfältige Apfelsorten

In unserem kostenfreien Netzwerk sind Akteure und Interessenten aktiv, die sich mit dem Thema Streuobst und seinen vielfältigen Bereichen beschäftigen.

Welche Sorten bei Ihnen gut passen, wie man eine Wiese anlegt, wie/wo Sie Ihr reifes Obst verwerten können, wie Sie “richtig” schneiden, veredeln probieren und wo Sie regionale Ansprechpartner finden – all das und viel mehr bietet das Netzwerk.

Regelmäßig finden in den LEADER-Regionen Schulungen, Vorführungen, Führungen, Stammtische und Vor-Ort-Aktionen statt. Auch ein Austausch untereinander wird gefördert und unterstützt.


  • Aktuelle Beiträge

    • Vergreister Jungbaum, befallen mit Splintholzkäfer Obstbaumsplintkäfer

      Vergreister Jungbaum, befallen mit Splintholzkäfer Nach den extremen Trockenperioden 2018 und 2019 ist derzeit ein sehr starkes Auftreten des Obstbaumsplintkäfers in unserer Region festzustellen. Dieser gehört zur Familie der Borkenkäfer und befällt, ähnlich wie sein Verwandter im Wald, die durch den Wassermangel der letzten Jahre geschwächten Bäume. Der Käfer findet diese schwachen Bäume, bohrt ein Loch für die Eiablage. Die Larven fressen sich Gänge zwischen Rinde und Splintholz. Ab ca. 18° C beginnen die ersten Käfer zu Fliegen. Im Sommer bei einer zweiten Generation sind die “Schlüpfzeiten” ist die genaue Bestimmung etwas schwieriger. Innerhalb kürzester Zeit werden so ganze Baumpartien abzusterben, die Rinde löst sich und der Bereich oder gar Baum ist nicht mehr zu retten. Vorbeugend läßt man einiges machen. Am Wetter kann man nichts ändern, doch an der Pflege der Wiese kann man einiges tun. Altbaum mit schweren Befall Maßnahmen im akuten Befall: Bäume nach Löchern oder Gängen absuchenabgestorbene Teile entfernen, nicht lagern, sondern rasch verbrennenSondergenehmigungen fürs Verbrennen können eingeholt, da es sich um einen Verwandten des Borkenkäfers handelt, kann nach einer Anzeige bei Ordnungsamt/Feuerwehr verbrannt werdenAlkoholfallen können helfen, weitere Käfer vor weiterem Befall zu fangen Brut- und Nistmöglichkeiten für Vögel Spechthöhle mit “Vordach” alte, abgestorbene Bäume/Habitatbäume enthalten natürliche Höhlen für Spechte – lassen Sie diese stehenweisen die Bäume kleine ausgefranste Stellen auf, war der Specht bereits aktivFörderung der Ansiedlung von Vögeln, die Käfer und Larven fressen: Meisen, Kleiber, Buchfinken, Dompfaffe, etc.Bauen Sie Nistkästen und beachten Sie Material- und Größenanforderung. Der NABU gibt wertvolle Tipps. Baumpflege Gepflegte junge Birne, ca. 16 Jahre Jungbäume brauchen einen strengen, anfangs jährlichen Schnitt; dies regt das Wachstum der ober- und unterirdischen Teile anvergreiste (Alt-) Bäume mit zu hohem Fruchtholzanteil schwächen den Baum -> fachgerechtes Schneiden kann revitalisieren und zum Neuaustrieb anregenGießen von Wachstumsbeginn an bis Oktober; der Dürremonitor zeigt durch fehlenden Schnee jetzt schon einen bedenklichen Mangel an Bodenfeuchtigkeit: mehrmals im Monat, mindestens 20 l für den Jungbaum, Altbäume entsprechend mehrBaumscheiben hacken und von Bewuchs freihalten, Durchmesser mindestens 1 mVermeiden von schwächenden großen Wunden und falschen Schnitten, Behandlung von bestehenden Wunden Entsorgung Wichtig ist insbesondere, das befallene Holz konsequent zu entsorgen, am besten zu verbrennen. Kleinere Mengen können unter Berücksichtigung der örtlichen Regelungen in Feuerschalen oder Holzheizungen verbrannt werden. Für größere Mengen bieten sich Osterfeuer an. Möglich ist auch, bei der zuständigen Kommune eine Ausnahmegenehmigung für ein einmaliges Feuer zu beantragen; dazu sollten sich am besten mehrere Gartenbesitzer absprechen. Das Ablagern des entfernten Holzes auf den Obstwiesen oder in ihrer Nähe bringt jedenfalls nichts, da sich die Jungkäfer ja noch darin befinden und das Problem weitertragen. TV-Beitrag April 2020 Auszug TV-Beitrag 07.04.2020, mdr Das mdr-Fernsehen hat Anfang April unseren Regionalkoordinator Dr. Kolbmüller in Bechstedt besucht und Eindrücke des Käfers gesammelt. Hier können Sie sich den Beitrag ansehen. Für Fragen und Hinweise steht das Streuobstnetzwerk gern zur Verfügung. Machen Sie mit! Wir würden uns freuen, auch Sie in unserem Netzwerk begrüßen zu dürfen. Dazu brauchen Sie nur einen Fragebogen ausgefüllt und unterschrieben an uns zurück zu zusenden. Den gibt’s von uns unter Kontakt.

    • 20 Kleinmostereien zur Gewinnung von Most, Saft und Co.

      Blick in eine laufende Presse Unsere Obstbäume als jahrhundertelang gezüchtete Kulturpflanzen schenken uns neben Honig auch Früchte. Diese sind auf bestimmte Verwendungszwecke hin ausgewählt und weitervermehrt worden. Vielfach erreichen uns Anfragen, was man mit dem vielen Obst machen könne, was nicht sofort verwertet werden kann – ganz einfach: verflüssigen lassen. Die Zeiten mit Handpresse sind zum Glück vorbei. Heute kann, nach Anmeldung in der Mosterei, das Obst sortenrein oder gemischt abgegeben werden. Handwerklich wird dies zu Saft/Most verarbeitet. Abgefüllt wird der pasteurisierte Schatz meistens in “Bag-in-Box”, seltener in Flaschen. Streuobst ist ernährungsphysiologisch besonders wertvoll. Zudem wird der Saft nicht künstlich mit Hilfsstoffen geklärt, also klar gemacht. Die Trubstoffe und damit die wertvollen Bestandteile bleiben erhalten, den diese sind das Fruchtfleisch des Obstes und enthalten beispielsweise Phenole. Der NABU fördert die Kleinmostereien, von denen es in Thüringen 20 Stück gibt (!) und damit auch den Streuobstanbau. Die im September 2020 erschienene Pressemitteilung des Thüringer NABU können Sie hier einsehen. Versuchen Sie es doch mal aus, den “eigenen” Saft zu trinken. Genaue Informationen, Fruchtreife, Kosten und Zeiten erfahren Sie bei den Mostereien. Screenshot Streuobst-App Digitale Karte Kennen Sie schon unsere kostenfreie Streuobst-App? Kartographieren Sie Ihre Bäume digital! Weitere Informationen finden Sie im Artikel “Streuobst-App”. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie und geben Ihnen wertvolle Hinweise für Ihren Baumbestand!

    • “Thüringer des Monats” und Wahl zum Thüringer des Jahres

      Fototermin zur Ehrung “Thüringer des Monats” Jeden Monat zeichnet der mdr einen Thüringer oder eine Thüringerin des Monats aus. Im September 2020 ist diese Ehre unserem Netzwerkmitglied, Pomologe und Un-Ruheständler Hans-Jürgen Mortag zuteil geworden. Der Beitrag im mdr-Fernsehen kann hier eingesehen werden. In der OTZ ist der Artikel ebenfalls zu lesen. Nun ist es soweit und die Wahl zum Thüringer des Jahres 2020 steht an. Unterstützen Sie unsere Arbeit für das Streuobst auf dieser Seite vom mdr. Neben vielen Informationen zum Thema Streuobst, Allergien/ Unverträglichkeiten, Netzwerkarbeit, Baumpflege, Klimastress für Bäume, Sortenkunde, -empfehlungen, Frosttoleranz, Schädlinge etc. hat H.-J. Mortag sein neues Buch “Pillnitzer Apfelsorten” vorgestellt. Das neue Buch enhält die Sammlung sämtlicher Pillnitzer, als Folge der Münchberger Sorten. Durch den Anbau der Sorten in bewußt rauen Lagen konnten Bäume erschaffen werden, die sich als relativ klimaresistent erweisen. Jeder Apfel wurde im Ganzen, auf zwei Ebenen aufgeschnitten mit seinen Kernen dargestellt. Die Fotos sind klar und deutlich, machen somit die Wiedererkennung möglich.Im Handel ist das Buch nicht erhältlich, sondern nur bei Hans-Jürgen Mortag. Für 24 € kann es erworben werden, Telefonnummer 0151 2597 9769. Wir gratulieren zum Ehrenamtspreis und wünschen uns weiterhin viele Früchte seines Engagements! Alle Fotos: Viller

    • Blüten Alternativer Text Ansprechpartner rund die Streuobstwiese

      Altbaum Birne Planung von Streuobstwiesen – Pflege von Baum und Wiese – Fördergelder – Krankheiten/Schädlinge – Sortenerhalt und Veredlung – Ernte der Früchte – Verarbeitung Bei uns finden Sie zu jedem Thema rund um die Streuobstwiese und ihre Produkte Ansprechpartner. Gemäß dem Motto aus der Praxis für die Praxis. Für unsere Mitglieder geben wir Kontakte zu Spezialthemen heraus: Planung und BeratungBaumschulenAusbildung und KurseFörderungen und FördergelderSortenberatung und -bestimmungVeredlungen vor Ort, Beschaffung von EdelreisernKartographierungBaumkrankheiten und SchädlingeWiesen- und BaumpflegeBiotoppflege und NützlingeVerwertung und Verarbeitung der Früchte Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie und geben Ihnen wertvolle Hinweise für Ihren Baumbestand!

    • Bisherige Veranstaltungen

      Birnenblüten Hier finden Sie die Übersicht über unsere Veranstaltungen. Zu den Stammtischen gibt es Proktokolle und Berichte, die sehr interessant sind. Weitere Informationen finden Sie hier.



Mitmachen

Wir würden uns freuen, auch Sie in unserem Netzwerk begrüßen zu dürfen. Dazu brauchen Sie nur einen Fragebogen ausgefüllt und unterschrieben an uns zurück zu zusenden. Diesen gibt’s von uns auch unter Kontakt.