Herzlich Willkommen
beim Streuobstnetzwerk Ostthüringen!

„Streuobst“ in Thüringen, Foto: A. Viller

Die Blätter fallen von den Bäumen, viele stehen schon bereit für den Winter. Auf vielen Wiesen liegen Tonnen von Obst, was nun nach den ersten Frösten verloren geht…


H.-J-. Mortag bei Riverboat

Hans-Jürgen Mortag bei Riverboat

ist etwas Besonderes! Nach seinem neuen Titel zum Thüringer des Monats September 2020 ging es direkt ins Fernsehen. Staunende Blicke und Begeisterung pur…


Auszug „Alte Apfelsorten gegen Allergien“

„Alte Apfelsorten gegen Allergien.“

Ein aktueller Beitrag des WDR vom 21.09.2020 macht nicht nur Allergikern Mut. Auch Besitzern von freistehenden Obstbäumen zeigt das Video den Wert ihrer Wiesenschätze.


Planung – Pflege – Fördergelder – Krankheiten, Schädlinge – Sortenerhalt und Veredlung – Ernte – Verarbeitung

vielfältige Apfelsorten

In unserem kostenfreien Netzwerk sind Akteure und Interessenten aktiv, die sich mit dem Thema Streuobst und seinen vielfältigen Bereichen beschäftigen.

Welche Sorten bei Ihnen gut passen, wie man eine Wiese anlegt, wie/wo Sie Ihr reifes Obst verwerten können, wie Sie „richtig“ schneiden, veredeln probieren und wo Sie regionale Ansprechpartner finden – all das und viel mehr bietet das Netzwerk.

Regelmäßig finden in den LEADER-Regionen Schulungen, Vorführungen, Führungen, Stammtische und Vor-Ort-Aktionen statt. Auch ein Austausch untereinander wird gefördert und unterstützt.


  • Aktuelle Beiträge

    • Baumpflege durchs Jahr

      Lohn der Arbeit Unsere Kulturpflanze Obstbaum braucht Pflege rund ums Jahr. Das Netzwerk bietet verschiedene Kurse an, bei denen Wissen und Fertigkeiten vermittelt werden. Bei weiteren Fragen stehen wir gerne zur Verfügung! Hier ist eine Übersicht über die notwendigen Maßnahmen für unsere Wiesenschätze.

    • Pflanzempfehlungen 2020

      Klarapfel Die Literatur beschreibt mehrere hundert Sorten an Äpfeln, Birnen, Kirschen, Pflaumen,… Bei der Auswahl der Sorten ist es schwer, eine Auswahl zu finden. Häufig entscheidet das Sortenetikett beim Gärtner bzw. Händler, welches die „besten“ Eigenschaften verspricht.

    • Rückblick auf’s Obstjahr 2019

      Ein spannendes Obstjahr liegt hinter uns, etliche Kurse, Vorführungen und auch zwei pomologische Seminare haben wir durchgeführt. Die Teilnehmenden, Baumpfleger und Pomologen berichteten von ähnlichen Erfahrungen. Kaum Blüten 2019 Wir alle haben den Spätfrost der Kalten Sophie in guter Erinnerung. Neben den ersten zarten Pflänzchen sind auch viele Obstblüten erforen. Diese waren oft bereits aufgrund der Trockenheit und Fruchtschwemme 2018 von geringer Menge und Qualität. Die Folgen kennen wir alle – wenige Früchte, die sich zudem schlecht lagern lassen/ließen, da sie rasch faulten. Doch längst nicht jeder Baum nahm durch die Kälte Schaden. Spannend ist, dass sich deutliche Unterschiede in den Sorten und ihrer Frosttoleranz abzeichneten. Münchberger Sorten, wie Helios, Alkmene, Undine, Carola und Auralia zeigten wenig bis keine Schäden. Sorten aus ursprünglich kälteren Regionen, wie Ontario, Spartan oder Macoun überstanden den Luftfrost ebenso gut. Es erstaunt nicht, dass neuere Sorten oft große Ausfälle hatten. Schädlinge und KrankheitenDie Blüten werden bereits im Vorjahr angelegt, beeinflußt durch Niederschlag, Fruchtmenge und -qualität. Und da 2018 nicht optimal verlief, sind die aktuellen Ergebnisse nicht verwunderlich. Erstaunt waren jedoch die Pomologen über die Varianten von Geschmack, Größe und Ausfärbung. Sehr häufig ist auch Stippe in den Früchten gewesen, was eigentlich einem Kalk- folgt, jedoch heuer eher auf Feuchtigkeitsmangel hinweist. Hinzu kommen viel Schorf, eine deutliche Zunahme von Rindenbrand, drei Generationen Apfelwickler und etliche Blattläuse. Einer Zunahme der Kirschfruchtfliege kann man nicht viel entgegensetzen. Versucht werden kann ein Anbau von frühen bzw. die frühere Ernte der späteren Sorten. Nicht weniger bedrohlich erscheint die Zunahme von Mistelbefall auf Obstbäumen. Diese sollten regelmäßig, möglichst komplett und frühzeitig entfernt werden. Empfehlungen – WasserversorgungIn trockenen Jahren müssen jüngere Bäume gut mit Wasser versorgt werden. Auch bei einer Pflanzung im Herbst sollte es eine reichhaltige Wassergabe erfolgen – auch im Herbst. Ganz konsequent sollte in der Wachstumsperiode das Gießen eingehalten werden: alle zwei Wochen zwanzig Liter pro Bäumchen. Nur so kann ein optimales Wurzel- und Triebwachstum erreicht werden. Die Anlage von Baumscheiben mit einem Radius von 0,5 m, wo die Erde oberflächlich gelockert wird und ggf. mit Mulchmaterial bedeckt wird. SchnittUngepflegte Bäume neigen zum Alternieren: auf Jahre mit sehr guten Erträgen folgen Jahre mit bescheidenen Erträgen. Bei nur wenigen Sorten ist dies normal. Die meisten Betroffenen bräuchten einen guten Baumschnitt , baumschonende und nicht radikal. PflegeGegen Sonnenrissen im Winter hilft es, die Stämme zu kalken und generell Wundbehandlungen vorzunehmen. Als umweltverträgliches Spritzmittel wurde „Neemöl“ genannt. Es ist gegen Käfer, Raupen, Läuse und Spinnmilben einsetzbar, ebenso gegen Schnecken und Pilzbefall. Direkt auf die Blätter gegeben, wirkt es gegen akuten Schädlingsbefall. Bitte beachten Sie die Verdünnungsangaben der Verpackung. Machen Sie mit! Wir würden uns freuen, auch Sie in unserem Netzwerk begrüßen zu dürfen. Dazu brauchen Sie nur einen Fragebogen ausgefüllt und unterschrieben an uns zurück zu zusenden. Den gibt’s von uns unter Kontakt.

    • Holzhacker für das Streuobstnetzwerk Ostthüringen

      Holzhäcksler im Einsatz Die Einheitsgemeinde Remptendorf hat im Zuge eines LEADER-Kooperationsprojektes ein Holzhacker vom Typ TUMBERWOLF (TW 280TDHB) erworben. Er steht insbesondere zur Nutzung für Mitglieder im Streuobstnetzwerk Ostthüringen zur Verfügung. Die Mietinteressenten brauchen eine Mitgliedsbestätigung des Netzwerkes. Das Gerät wiegt 1.700 kg und ist mit einer PkW-Anhängekoppung ausgestattet. Ein leistungsstarker Dieselmotor ermöglicht am Einsatzort Stämme bis zu einem Durchmesser von 21 cm zu zerhacken. Damit ist der Hacker geeignet um das Schnittgut von Streuobstwiesen vor Ort zu zerkleinern und so wieder in den Stoffkreislauf einzubauen. Der Holzhacker befindet sich im Bauhof der Einheitsgemeinde Remptendorf. Die Vermietung wird zu günstigen Konditionen angeboten. Ansprechpartner für die Vermietung ist der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Remptendorf, Herr Thomas Franke, Tel.: 036640-4490 oder E-Mail: buergermeister@remptendorf.de Wenn Sie auch kostenfreies Mitglied werden möchten, können Sie hier weiterlesen. Alle Fotos: Alexander Pilling

    • Blüten Alternativer Text Ansprechpartner rund die Streuobstwiese

      Altbaum Birne Planung von Streuobstwiesen – Pflege von Baum und Wiese – Fördergelder – Krankheiten/Schädlinge – Sortenerhalt und Veredlung – Ernte der Früchte – Verarbeitung Bei uns finden Sie zu jedem Thema rund um die Streuobstwiese und ihre Produkte Ansprechpartner. Gemäß dem Motto aus der Praxis für die Praxis. Für unsere Mitglieder geben wir Kontakte zu Spezialthemen heraus: Planung und BeratungBaumschulenAusbildung und KurseFörderungen und FördergelderSortenberatung und -bestimmungVeredlungen vor Ort, Beschaffung von EdelreisernKartographierungBaumkrankheiten und SchädlingeWiesen- und BaumpflegeBiotoppflege und NützlingeVerwertung und Verarbeitung der Früchte Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie und geben Ihnen wertvolle Hinweise für Ihren Baumbestand!



Mitmachen

Wir würden uns freuen, auch Sie in unserem Netzwerk begrüßen zu dürfen. Dazu brauchen Sie nur einen Fragebogen ausgefüllt und unterschrieben an uns zurück zu zusenden. Diesen gibt’s von uns auch unter Kontakt.