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beim Streuobstnetzwerk Ostthüringen!

Erntezeit: Aus Obst wird wieder flüssiges Gold

Die Erntezeit läuft auf Hochtouren! Tafelobst kann sofort vernascht und Lagerobst eingekellert werden. Aus anderen Früchten wiederum kann man in den zahlreichen Kleinmostereien flüssiges Obst handwerklich herstellen lassen. Bei den meisten gilt: „Ihr Obst – Ihr Saft“. Schauen Sie hierzu eine aktuelle Pressemitteilung des NABU Thüringen.


Zeitungsartikel zur Veranstaltungsreihe mit der Volkshochschule Saale-Orla und dem Landschaftspflegeverband 2020/2021 der OTZ vom 11.09.2020.


„Alte Apfelsorten gegen Allergien.“ Ein aktueller Beitrag des WDR vom 21.09.2020 macht nicht nur Allergikern Mut. Auch Besitzern von freistehenden Obstbäumen zeigt das Video den Wert ihrer Wiesenschätze.

Auszug „Alte Apfelsorten gegen Allergien“, WDR 21.09.2020

Planung – Pflege – Fördergelder – Krankheiten, Schädlinge – Sortenerhalt und Veredlung – Ernte – Verarbeitung

vielfältige Apfelsorten

In unserem kostenfreien Netzwerk sind Akteure und Interessenten aktiv, die sich mit dem Thema Streuobst und seinen vielfältigen Bereichen beschäftigen.

Welche Sorten bei Ihnen gut passen, wie man eine Wiese anlegt, wie/wo Sie Ihr reifes Obst verwerten können, wie Sie „richtig“ schneiden, veredeln probieren und wo Sie regionale Ansprechpartner finden – all das und viel mehr bietet das Netzwerk.

Regelmäßig finden in den LEADER-Regionen Schulungen, Vorführungen, Führungen, Stammtische und Vor-Ort-Aktionen statt. Auch ein Austausch untereinander wird gefördert und unterstützt.


  • Aktuelle Beiträge

    • Blüten Alternativer Text Ansprechpartner rund die Streuobstwiese

      Altbaum Birne Planung von Streuobstwiesen – Pflege von Baum und Wiese – Fördergelder – Krankheiten/Schädlinge – Sortenerhalt und Veredlung – Ernte der Früchte – Verarbeitung Bei uns finden Sie zu jedem Thema rund um die Streuobstwiese und ihre Produkte Ansprechpartner. Gemäß dem Motto aus der Praxis für die Praxis. Für unsere Mitglieder geben wir Kontakte zu Spezialthemen heraus: Planung und BeratungBaumschulenAusbildung und KurseFörderungen und FördergelderSortenberatung und -bestimmungVeredlungen vor Ort, Beschaffung von EdelreisernKartographierungBaumkrankheiten und SchädlingeWiesen- und BaumpflegeBiotoppflege und NützlingeVerwertung und Verarbeitung der Früchte Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie und geben Ihnen wertvolle Hinweise für Ihren Baumbestand!

    • Rückblick auf’s Obstjahr 2019

      Ein spannendes Obstjahr liegt hinter uns, etliche Kurse, Vorführungen und auch zwei pomologische Seminare haben wir durchgeführt. Die Teilnehmenden, Baumpfleger und Pomologen berichteten von ähnlichen Erfahrungen. Kaum Blüten 2019 Wir alle haben den Spätfrost der Kalten Sophie in guter Erinnerung. Neben den ersten zarten Pflänzchen sind auch viele Obstblüten erforen. Diese waren oft bereits aufgrund der Trockenheit und Fruchtschwemme 2018 von geringer Menge und Qualität. Die Folgen kennen wir alle – wenige Früchte, die sich zudem schlecht lagern lassen/ließen, da sie rasch faulten. Doch längst nicht jeder Baum nahm durch die Kälte Schaden. Spannend ist, dass sich deutliche Unterschiede in den Sorten und ihrer Frosttoleranz abzeichneten. Münchberger Sorten, wie Helios, Alkmene, Undine, Carola und Auralia zeigten wenig bis keine Schäden. Sorten aus ursprünglich kälteren Regionen, wie Ontario, Spartan oder Macoun überstanden den Luftfrost ebenso gut. Es erstaunt nicht, dass neuere Sorten oft große Ausfälle hatten. Schädlinge und KrankheitenDie Blüten werden bereits im Vorjahr angelegt, beeinflußt durch Niederschlag, Fruchtmenge und -qualität. Und da 2018 nicht optimal verlief, sind die aktuellen Ergebnisse nicht verwunderlich. Erstaunt waren jedoch die Pomologen über die Varianten von Geschmack, Größe und Ausfärbung. Sehr häufig ist auch Stippe in den Früchten gewesen, was eigentlich einem Kalk- folgt, jedoch heuer eher auf Feuchtigkeitsmangel hinweist. Hinzu kommen viel Schorf, eine deutliche Zunahme von Rindenbrand, drei Generationen Apfelwickler und etliche Blattläuse. Einer Zunahme der Kirschfruchtfliege kann man nicht viel entgegensetzen. Versucht werden kann ein Anbau von frühen bzw. die frühere Ernte der späteren Sorten. Nicht weniger bedrohlich erscheint die Zunahme von Mistelbefall auf Obstbäumen. Diese sollten regelmäßig, möglichst komplett und frühzeitig entfernt werden. Empfehlungen – WasserversorgungIn trockenen Jahren müssen jüngere Bäume gut mit Wasser versorgt werden. Auch bei einer Pflanzung im Herbst sollte es eine reichhaltige Wassergabe erfolgen – auch im Herbst. Ganz konsequent sollte in der Wachstumsperiode das Gießen eingehalten werden: alle zwei Wochen zwanzig Liter pro Bäumchen. Nur so kann ein optimales Wurzel- und Triebwachstum erreicht werden. Die Anlage von Baumscheiben mit einem Radius von 0,5 m, wo die Erde oberflächlich gelockert wird und ggf. mit Mulchmaterial bedeckt wird. SchnittUngepflegte Bäume neigen zum Alternieren: auf Jahre mit sehr guten Erträgen folgen Jahre mit bescheidenen Erträgen. Bei nur wenigen Sorten ist dies normal. Die meisten Betroffenen bräuchten einen guten Baumschnitt , baumschonende und nicht radikal. PflegeGegen Sonnenrissen im Winter hilft es, die Stämme zu kalken und generell Wundbehandlungen vorzunehmen. Als umweltverträgliches Spritzmittel wurde „Neemöl“ genannt. Es ist gegen Käfer, Raupen, Läuse und Spinnmilben einsetzbar, ebenso gegen Schnecken und Pilzbefall. Direkt auf die Blätter gegeben, wirkt es gegen akuten Schädlingsbefall. Bitte beachten Sie die Verdünnungsangaben der Verpackung. Machen Sie mit! Wir würden uns freuen, auch Sie in unserem Netzwerk begrüßen zu dürfen. Dazu brauchen Sie nur einen Fragebogen ausgefüllt und unterschrieben an uns zurück zu zusenden. Den gibt’s von uns unter Kontakt.

    • 20 Kleinmostereien zur Gewinnung von Most, Saft und Co.

      Blick in eine laufende Presse Unsere Obstbäume als jahrhundertelang gezüchtete Kulturpflanzen schenken uns neben Honig auch Früchte. Diese sind auf bestimmte Verwendungszwecke hin ausgewählt und weitervermehrt worden. Vielfach erreichen uns Anfragen, was man mit dem vielen Obst machen könne, was nicht sofort verwertet werden kann – ganz einfach: verflüssigen lassen. Die Zeiten mit Handpresse sind zum Glück vorbei. Heute kann, nach Anmeldung in der Mosterei, das Obst sortenrein oder gemischt abgegeben werden. Handwerklich wird dies zu Saft/Most verarbeitet. Abgefüllt wird der pasteurisierte Schatz meistens in „Bag-in-Box“, seltener in Flaschen. Streuobst ist ernährungsphysiologisch besonders wertvoll. Zudem wird der Saft nicht künstlich mit Hilfsstoffen geklärt, also klar gemacht. Die Trubstoffe und damit die wertvollen Bestandteile bleiben erhalten, den diese sind das Fruchtfleisch des Obstes und enthalten beispielsweise Phenole. Der NABU fördert die Kleinmostereien, von denen es in Thüringen 20 Stück gibt (!) und damit auch den Streuobstanbau. Die im September 2020 erschienene Pressemitteilung des Thüringer NABU können Sie hier einsehen. Versuchen Sie es doch mal aus, den „eigenen“ Saft zu trinken. Genaue Informationen, Fruchtreife, Kosten und Zeiten erfahren Sie bei den Mostereien. Screenshot Streuobst-App Digitale Karte Kennen Sie schon unsere kostenfreie Streuobst-App? Kartographieren Sie Ihre Bäume digital! Weitere Informationen finden Sie im Artikel „Streuobst-App“. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie und geben Ihnen wertvolle Hinweise für Ihren Baumbestand!

    • Handlungskonzept Streuobst Thüringen

      Vorderansicht des Handlungskonzeptes Im Juni 2020 wurde vom Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz Thüringen das Handlungskonzept Streuobst Thüringen herausgegeben. Es stellt ein wertvolles Werk zur fachlichen Pflege vom hochstämmigen Streuobstbaum dar. Die „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Baumpflege“ – kurz ZTV-Baumpflege – berücksichtigen die Spezifität der Kulturpflanze Obstbaum kaum, so dass das Konzept als wichtige Ergänzung gesehen werden kann. Der Auftraggeber kann sich seit Veröffentlichung auf die Inhalte des Konzeptes bei Obstbaumpflege berufen. Diese sind: Begriffsbestimmung und gesetzlicher Schutz von StreuobstwiesenAnlage von StreuobstwiesenBestandspflege der ObstgehölzeGrünlandnutzung des UnterwuchsesSanierung und Revitalisierung von StreuobstbeständenStreuobstwiesen zur Kompensation in der EingriffsregelungFörderangebote für Streuobstwiesen in Thüringen Ein Info-Blatt zur Förderung NALAP gibt es hier auf der Seite des Ministeriums. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Misteriums, dem Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz, sowie bei den Unteren Naturschutzämtern, den Landschaftspflegeverbänden und den Natura2000-Stationen Thüringens – oder eben bei uns. Screenshot Streuobst-App Digitale Karte Kennen Sie schon unsere kostenfreie Streuobst-App? Kartographieren Sie Ihre Bäume digital! Weitere Informationen finden Sie im Artikel „Streuobst-App“. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie und geben Ihnen wertvolle Hinweise für Ihren Baumbestand!

    • Der Dürremonitor – Aussage über Wasser im Boden

      Messungen über Bodenfeuchtigkeit vom Dürremonitor Dresden Über den Winter 2019/2020 sind erneut etliche Bäume vertrocknet. Neben Nadelbäumen waren besonders deutlich Birken und Walnüsse betroffen. Doch dieses Jahr hat es fühl- und messbar mehr geregnet, als im Vorjahr. Hierzu ist die Internetseite Wetterkontor empfehlenswert, die Vergleiche zu vergangen Monate und Jahrzehnten anzeigen. Die gewünschte Stadt wird ausgewählt und darzustellenden Zeiträume. Der Dürremonitor des Helmholtzinstitutes aus Dresden stellt die Entwicklungen der Bodenfeuchtigkeit dar, welche aus dem Niederschlag resultiert, graphisch und in Farben dar. Die Legende zeigt die Sättigung des Bodens. Die Unterteilung erfolgt in drei Tiefen – ca. 1,80 m, zwischen 1,80 – ,025 m und die oberen 0,25 m. Deutlich erkennbar ist, dass die rechte Übersicht der „oberen 25 cm Boden“ einen feuchten Boden anzeigt. Dies kann über den Zustand in der Tiefe täuschen, da nur die Oberfläche durchfeuchtet werden konnte. Erst bei einer Sättigung und damit kräftig blauen Farbe dringt das „überschüssige“ Wasser in die nächsten Schichten ein. Fehlender Niederschlag in den letzten beiden Jahren, wie auch ausbleibender Schnee, zeigen jedoch eine extreme Dürre in den Erdschichten, die hier bis 1,80 m Tiefe erfaßt werden. Daher unser Aufruf, der weiterhin gilt: Bitte Bäume gießen! Vor allem jüngere Bäume mit geringerem Wurzelvolumen profitieren davon, da sie Wasser nicht aus den tieferen Schichten holen (können). Jungbäume sollten gewässert werden, auch wenn es regnet. Empfehlungen zum Gießen finden Sie im Artikel Baumpflege durchs Jahr. Screenshot Streuobst-App Digitale Karte Kennen Sie schon unsere kostenfreie Streuobst-App? Kartographieren Sie Ihre Bäume digital! Weitere Informationen finden Sie im Artikel „Streuobst-App“. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie und geben Ihnen wertvolle Hinweise für Ihren Baumbestand!



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