Herzlich Willkommen
beim Streuobstnetzwerk Ostthüringen!

Birnenblüten in der Frühlingssonne

Planung von Streuobstwiesen – Pflege von Baum und Wiese – Fördergelder – Krankheiten/Schädlinge – Sortenerhalt und Veredlung – Ernte der Früchte – Verarbeitung

vielfältige Apfelsorten

In unserem kostenfreien Netzwerk sind Akteure und Interessenten aktiv, die sich mit dem Thema Streuobst und seinen vielfältigen Bereichen beschäftigen.

Welche Sorten bei Ihnen gut passen, wie man eine Wiese anlegt, wie/wo Sie Ihr reifes Obst verwerten können, wie Sie „richtig“ schneiden, veredeln probieren und wo Sie regionale Ansprechpartner finden – all das und viel mehr bietet das Netzwerk.

Regelmäßig finden in den LEADER-Regionen Schulungen, Vorführungen, Führungen, Stammtische und Vor-Ort-Aktionen statt. Auch ein Austausch untereinander wird gefördert und unterstützt.


  • Aktuelle Beiträge

    • Pflanzung – Grundlage langen Baumlebens

      Frisch gepflanzter Jungbaum Neben der Auswahl der richtigen Obstart und Obstsorte ist das Pflanzen die Grundlage für ein gutes und langes Baumleben. Bereits die Auswahl der Obstart und der Sorte ist wichtig. Kriterien sind vor allem Nutzungsabsicht, Standort, Bodenverhältnisse.

    • Rückblick 2018 und Handlungsempfehlungen

      Obstallee Das Streuobstjahr 2018 wurde bei allen Obstsorten als herausragend gutes Obstjahr eingeschätzt, vor allem beim Steinobst. Trotz der Trockenheit gab es überdurchschnittlich gute Ernten. Bedingt durch fehlende Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht im milden Herbst fehlten häufig die typischen Rotfärbungen bei den Äpfeln. Abnorme Färbungen und Größenverschiebungen waren hingegen häufig zu beobachten und erschwerten die pomologische Bestimmung. Drei Wochen früherDas Obst blühte etwa drei Wochen eher als üblich, entsprechend früher begann auch die Ernte. Bei der Genussreife und Haltbarkeit ist diese Zeit gegenüber den Standardangaben abzuziehen. Schädlinge und SchädigungenDie Trockenheit bewirkte, dass kaum Pilzbefall und Fäulnis auftraten und der Schorfbefall gering war. Allerdings muss 2018 auch als Insektenjahr bezeichnet werden. Es brachte mehrere Generationen von Apfelwicklern hervor und bot Läusen beste Bedingungen. Besonders gefährlich erscheint die Mehlige Blattlaus, nach deren Befall sich Blätter und Triebe ringeln, der Knospenabstand ist deutlich verkürzt und die Triebe insgesamt schwächt. Ein neuer und gefährlicher Schädling ist die Kirschfruchtfliege, die eine Gefahr für alle Beeren- und Steinobstarten darstellt, besonders diejenigen mit weicher Schale. Nicht weniger bedrohlich erscheint die Zunahme von Mistelbefall auf Obstbäumen (Link Artikel Misteln – folgt). Diese sollten regelmäßig, möglichst komplett und frühzeitig entfernt werden. EmpfehlungenIn trockenen Jahren müssen besonders Neuanpflanzungen sehr gut mit Wasser versorgt werden. Alle zwei Wochen zwanzig Liter pro Bäumchen sollten konsequent eingehalten werden, um ein optimales Wurzel- und Triebwachstum zu erreichen. Ebenfalls wichtig ist die Anlage von Baumscheiben, wo im Radius von 0,5 m die Erde oberflächlich gelockert wird. Hochstämme neigen zum Alternieren; auf Jahre mit sehr guten Erträgen folgen oft Jahre mit bescheidenen Erträgen. Deshalb ist bei solchen Bäumen für 2019 eine geringere Ernte wahrscheinlich. Da die Bäume vom Jahr 2018 sehr erschöpft sind, wird allen Baumbesitzern ein guter Baumschnitt ans Herz gelegt. Gegen Sonnenbrand hilft es, die Stämme zu kalken und Wundbehandlungen vorzunehmen. Als umweltverträgliches Spritzmittel wurde „Neemöl“ genannt. Es ist gegen Käfer, Raupen, Läuse und Spinnmilben einsetzbar, ebenso gegen Schnecken und Pilzbefall. Direkt auf die Blätter gegeben, wirkt es gegen akuten Schädlingsbefall. Bitte beachten Sie die Verdünnungsangaben der Verpackung. Machen Sie mit! Wir würden uns freuen, auch Sie in unserem Netzwerk begrüßen zu dürfen. Dazu brauchen Sie nur einen Fragebogen ausgefüllt und unterschrieben an uns zurück zu zusenden. Den gibt’s von uns unter Kontakt.   Rückblick auf 2018 und Empfehlungen – Auszug Das Streuobstjahr 2018 wurde als herausragend gutes Obstjahr eingeschätzt, vor allem beim Steinobst. Trotz der Trockenheit gab es überdurchschnittlich gute Ernten. Bedingt durch fehlende Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht im milden Herbst fehlten häufig die typischen Rotfärbungen und Fruchtgrößen bei den Äpfeln, was die pomologische Bestimmung erschwerte (hier Link zu Veranstaltungen). Die Trockenheit bewirkte, dass kaum Pilzbefall und Fäulnis auftraten. Das anspruchsvolle Jahr hat neben Junganlagen auch Altbäume „gestresst“. Lesen Sie wertvolle Tipps für das Jahr 2019 im ausführlichen Artikel. Dieser ist für Mitglieder des Streuobstnetzwerkes zugänglich. Auch Sie können kostenfrei dabei sein, füllen Sie den Fragebogen aus und senden ihn unterschrieben an uns zurück. Dann erhalten auch Sie Ihr Kennwort für die internen Seiten…

    • Vergreister Jungbaum, befallen mit Splintholzkäfer Obstbaumsplintkäfer

      Vergreister Jungbaum, befallen mit Splintholzkäfer Nach den extremen Trockenperioden 2018 und 2019 ist derzeit ein sehr starkes Auftreten des Obstbaumsplintkäfers in unserer Region festzustellen. Dieser gehört zur Familie der Borkenkäfer und befällt, ähnlich wie sein Verwandter im Wald, die durch den Wassermangel der letzten Jahre geschwächten Bäume. Der Käfer findet diese schwachen Bäume, bohrt ein Loch für die Eiablage. Die Larven fressen sich Gänge zwischen Rinde und Splintholz. Ab ca. 18° C beginnen die ersten Käfer zu Fliegen. Innerhalb kürzester Zeit werden so ganze Baumpartien abzusterben, die Rinde löst sich und der Bereich oder gar Baum ist nicht mehr zu retten. Vorbeugend läßt man einiges machen. Am Wetter kann man nichts ändern, doch an der Pflege der Wiese kann man einiges tun. Altbaum mit schweren Befall Maßnahmen im akuten Befall: Bäume nach Löchern oder Gängen absuchenabgestorbene Teile entfernen, nicht lagern, sondern rasch verbrennenSondergenehmigungen fürs Verbrennen können eingeholtAlkoholfallen können helfen, weitere Käfer vor weiterem Befall zu fangen Brut- und Nistmöglichkeiten für Vögel Spechthöhle mit „Vordach“ alte, abgestorbene Bäume/Habitatbäume enthalten natürliche Höhlen für Spechte – lassen Sie diese stehenweisen die Bäume kleine ausgefranste Stellen auf, war der Specht bereits aktivFörderung der Ansiedlung von Vögeln, die Käfer und Larven fressen: Meisen, Kleiber, Buchfinken, Dompfaffe, etc.Bauen Sie Nistkästen und beachten Sie Material- und Größenanforderung. Der NABU gibt wertvolle Tipps. Baumpflege Gepflegte junge Birne, ca. 16 Jahre Jungbäume brauchen einen strengen, anfangs jährlichen Schnitt; dies regt das Wachstum der ober- und unterirdischen Teile anvergreiste (Alt-) Bäume mit zu hohem Fruchtholzanteil schwächen den Baum -> fachgerechtes Schneiden kann revitalisieren und zum Neuaustrieb anregenGießen von Wachstumsbeginn an bis Oktober; der Dürremonitor zeigt durch fehlenden Schnee jetzt schon einen bedenklichen Mangel an Bodenfeuchtigkeit: mehrmals im Monat, mindestens 20 l für den Jungbaum, Altbäume entsprechend mehrBaumscheiben hacken und von Bewuchs freihalten, Durchmesser mindestens 1 mVermeiden von schwächenden großen Wunden und falschen Schnitten, Behandlung von bestehenden Wunden Entsorgung Wichtig ist insbesondere, das befallene Holz konsequent zu entsorgen, am besten zu verbrennen. Kleinere Mengen können unter Berücksichtigung der örtlichen Regelungen in Feuerschalen oder Holzheizungen verbrannt werden. Für größere Mengen bieten sich Osterfeuer an. Möglich ist auch, bei der zuständigen Kommune eine Ausnahmegenehmigung für ein einmaliges Feuer zu beantragen; dazu sollten sich am besten mehrere Gartenbesitzer absprechen. Das Ablagern des entfernten Holzes auf den Obstwiesen oder in ihrer Nähe bringt jedenfalls nichts, da sich die Jungkäfer ja noch darin befinden und das Problem weitertragen. TV-Beitrag April 2020 Auszug TV-Beitrag 07.04.2020, mdr Das mdr-Fernsehen hat Anfang April unseren Regionalkoordinator Dr. Kolbmüller in Bechstedt besucht und Eindrücke des Käfers gesammelt. Hier können Sie sich den Beitrag ansehen. Für Fragen und Hinweise steht das Streuobstnetzwerk gern zur Verfügung. Machen Sie mit! Wir würden uns freuen, auch Sie in unserem Netzwerk begrüßen zu dürfen. Dazu brauchen Sie nur einen Fragebogen ausgefüllt und unterschrieben an uns zurück zu zusenden. Den gibt’s von uns unter Kontakt.

    • Pflanzempfehlungen 2020

      Klarapfel Die Literatur beschreibt mehrere hundert Sorten an Äpfeln, Birnen, Kirschen, Pflaumen,… Bei der Auswahl der Sorten ist es schwer, eine Auswahl zu finden. Häufig entscheidet das Sortenetikett beim Gärtner bzw. Händler, welches die „besten“ Eigenschaften verspricht.

    • Bisherige Veranstaltungen

      Birnenblüten Hier finden Sie die Übersicht über unsere Veranstaltungen. Zu den Stammtischen gibt es Proktokolle und Berichte, die sehr interessant sind. Weitere Informationen finden Sie hier.



Mitmachen

Wir würden uns freuen, auch Sie in unserem Netzwerk begrüßen zu dürfen. Dazu brauchen Sie nur einen Fragebogen ausgefüllt und unterschrieben an uns zurück zu zusenden. Diesen gibt’s von uns auch unter Kontakt.